single file music podcast nützt dem musiker (und websitebetreiber) fast gar nichts. hast du schon einmal einen link in einem mp3 gesehen? oder ein klickbares buy this mp3? oder ein werbebanner?
nachhaltig ist musik per single file music podcast verschenken kaum...oder längerfristig zerstörerisch für die kreativität, weil sich damit musiker kaum finanzieren können. aber es ist eine ordentliche provokation und die funktioniert dermassen gut, dass es schon fast nicht mehr herzig ist.
die strategie die podcasts zu kappen ist ziemlich plump, aber gerade die plumpen strategien scheinen ausgezeichnet zu funktionieren.
schau mal hier bei http://spiralfrog.com (wenn du in kanada wohnst, bekommst du da tonnenweise werbefinanzierte musik). glücklicherweise ist die geschäftsleitung scharenweise davongelaufen und kein mensch besucht die website.
war etwas viel aufs mal, nicht? have fun und fertig lustig.
nachhaltig ist musik per single file music podcast verschenken kaum...oder längerfristig zerstörerisch für die kreativität, weil sich damit musiker kaum finanzieren können.
Wollen sich creative-commons Musiker (ein Großteil der Downloads hier haben ja eine CC Lizenz) damit finanzieren oder geht es nicht in erster Linie erstmal um die Musik und darum die eigene kreative Arbeit mit anderen zu teilen und gehört zu werden, so wie auch bei Open Source Software. Der ein oder andere Netzlabel Musiker hat dann evtl. auch Ambitionen mehr daraus zu machen und diese Uebergaenge sind ja inzwischen auch bei einigen zu beobachten. Die Verbreitung via Seiten wie Starfrosh (mit oder ohne Podcast) dürfte meiner Meinung nach eher positiv dazu beitragen.
Schade ist für die Künstler wohl, dass es so wenig Feedback gibt. Tausende an Downloads, Terrabytes fließen durch die Leitungen und nur sehr wenige Hörer lassen jemals was von sich hören, aber das ist leider wohl einfach nur typisch für die Konsumgesellschaft und geht anderen (Webseitenbetreiber, Open Source Projekte,...) nicht anders.
nachhaltig ist musik per single file music podcast verschenken kaum...oder längerfristig zerstörerisch für die kreativität, weil sich damit musiker kaum finanzieren können
Sagt ihr - die Künstler könnten das eventuell etwas anders sehen. Wobei ich mich auch frage woher ihr eigentlich das wissen wollt...
Schön - ihr habt nur die Distribution erledigt. Ist ja nicht so als ob man sich die ganzen Dateien nun nicht selbst im Netz besorgen könnte wenn man wollte, aber okay, macht mal. Vielleicht habe ich die Provokation auch nicht verstanden, mag sein.
Nicht, dass das hier im Endeffekt wieder die alte Frage ist ob RSS nun toll, doof oder total öde ist - wenn ja, gähne ich mal ebend lange und anhaltend...
Ad Astra
hast ja recht, ich war sowas von gestresst und ich klink mich dann stück für stück wieder ein. rss und die website ist wieder da. bei podcast muss ich nochmal darüber nachdenken oder mit euch diskutieren. ok?
Klar laden Podcasts dazu ein, einfach nur zu konsumieren und sich ansonsten keine weiteren Gedanken zu machen. Und ich befürchte beinahe mal, die ganz große Mehrheit des Publikums möchte das auch am allerliebsten genau so haben.
Auf der anderen Seite: Wenn von 1000 stillen und bequemen Podcast-Konsumenten sich plötzlich auch nur ein einziger denkt: "Hey, was war das jetzt?! Davon möcht ich mehr haben und wissen wer's war...", dann sehe ich das als Musiker (der in diesem Leben garantiert niemals Geld mit seiner Musik verdienen wird und jahrelang mit Desinteresse gekämpft hat) als einen riesigen Gewinn an. Weil das Zeuch endlich mal jemand *hört*.
Die Chance, quasi "aus Versehen" gehört zu werden, ist bei einem Podcast grösser, als wenn sich Leute durch Listen klicken müssen. Dann wird nämlich das gehört, was einem bekannt vorkommt oder was geil aussieht, je nachdem. Aber aus einem Podcast-"Versehen" kann Nachhaltigkeit werden;
Damals, als noch nicht von den Werbeträgern bestimmt wurde was im Radio gesendet werden darf (ich weiss nicht, wie das in der Schweiz ist, aber hier in Deutschland ist Radio schon so lange tot, dass es inzwischen sogar aufgehört hat, übel zu riechen) kam auch ab und zu mal was, wo die Leute im Sender anriefen um rauszufinden, was gerade gespielt wurde. Das Gleiche kann bei Podcasts auch passieren und ist dann sogar noch einfacher.
Klar wäre es schön, wenn auf jeden Eintrag in einem Podcast eine Reaktion geschehen würde, aber dazu ist die Menschheit leider wesentlich weniger Web 2.0 als uns die Medien weissmachen wollen...
unglaublich. yeah.
Bumm?
--
Benutzt mehr GnuPG!
medienbrüche sind unerwünscht http://de.wikipedia.org/wiki/Medienbruch
single file music podcast nützt dem musiker (und websitebetreiber) fast gar nichts. hast du schon einmal einen link in einem mp3 gesehen? oder ein klickbares buy this mp3? oder ein werbebanner?
nachhaltig ist musik per single file music podcast verschenken kaum...oder längerfristig zerstörerisch für die kreativität, weil sich damit musiker kaum finanzieren können. aber es ist eine ordentliche provokation und die funktioniert dermassen gut, dass es schon fast nicht mehr herzig ist.
die strategie die podcasts zu kappen ist ziemlich plump, aber gerade die plumpen strategien scheinen ausgezeichnet zu funktionieren.
schau mal hier bei http://spiralfrog.com (wenn du in kanada wohnst, bekommst du da tonnenweise werbefinanzierte musik). glücklicherweise ist die geschäftsleitung scharenweise davongelaufen und kein mensch besucht die website.
war etwas viel aufs mal, nicht? have fun und fertig lustig.
Wollen sich creative-commons Musiker (ein Großteil der Downloads hier haben ja eine CC Lizenz) damit finanzieren oder geht es nicht in erster Linie erstmal um die Musik und darum die eigene kreative Arbeit mit anderen zu teilen und gehört zu werden, so wie auch bei Open Source Software. Der ein oder andere Netzlabel Musiker hat dann evtl. auch Ambitionen mehr daraus zu machen und diese Uebergaenge sind ja inzwischen auch bei einigen zu beobachten. Die Verbreitung via Seiten wie Starfrosh (mit oder ohne Podcast) dürfte meiner Meinung nach eher positiv dazu beitragen.
Schade ist für die Künstler wohl, dass es so wenig Feedback gibt. Tausende an Downloads, Terrabytes fließen durch die Leitungen und nur sehr wenige Hörer lassen jemals was von sich hören, aber das ist leider wohl einfach nur typisch für die Konsumgesellschaft und geht anderen (Webseitenbetreiber, Open Source Projekte,...) nicht anders.
Piratebay hat immerhin noch RSS feeds für audio torrents. WFM.
piratebay? mach die fliege alter.
WTF?
Sagt ihr - die Künstler könnten das eventuell etwas anders sehen. Wobei ich mich auch frage woher ihr eigentlich das wissen wollt...
Schön - ihr habt nur die Distribution erledigt. Ist ja nicht so als ob man sich die ganzen Dateien nun nicht selbst im Netz besorgen könnte wenn man wollte, aber okay, macht mal. Vielleicht habe ich die Provokation auch nicht verstanden, mag sein.
Nicht, dass das hier im Endeffekt wieder die alte Frage ist ob RSS nun toll, doof oder total öde ist - wenn ja, gähne ich mal ebend lange und anhaltend...
Ad Astra
ich gehe davon aus, dass du nicht musiker bist, sondern konsument.
die diskussion läuft da drüben
Sorry, die Diskussion sollte aber hier stattfinden, weil das eure Webseite und eure Entscheidung ist.
Ad Astra
hast ja recht, ich war sowas von gestresst und ich klink mich dann stück für stück wieder ein. rss und die website ist wieder da. bei podcast muss ich nochmal darüber nachdenken oder mit euch diskutieren. ok?
Hi, gerade mal kurz meine 2 Cent...
Klar laden Podcasts dazu ein, einfach nur zu konsumieren und sich ansonsten keine weiteren Gedanken zu machen. Und ich befürchte beinahe mal, die ganz große Mehrheit des Publikums möchte das auch am allerliebsten genau so haben.
Auf der anderen Seite: Wenn von 1000 stillen und bequemen Podcast-Konsumenten sich plötzlich auch nur ein einziger denkt: "Hey, was war das jetzt?! Davon möcht ich mehr haben und wissen wer's war...", dann sehe ich das als Musiker (der in diesem Leben garantiert niemals Geld mit seiner Musik verdienen wird und jahrelang mit Desinteresse gekämpft hat) als einen riesigen Gewinn an. Weil das Zeuch endlich mal jemand *hört*.
Die Chance, quasi "aus Versehen" gehört zu werden, ist bei einem Podcast grösser, als wenn sich Leute durch Listen klicken müssen. Dann wird nämlich das gehört, was einem bekannt vorkommt oder was geil aussieht, je nachdem. Aber aus einem Podcast-"Versehen" kann Nachhaltigkeit werden;
Damals, als noch nicht von den Werbeträgern bestimmt wurde was im Radio gesendet werden darf (ich weiss nicht, wie das in der Schweiz ist, aber hier in Deutschland ist Radio schon so lange tot, dass es inzwischen sogar aufgehört hat, übel zu riechen) kam auch ab und zu mal was, wo die Leute im Sender anriefen um rauszufinden, was gerade gespielt wurde. Das Gleiche kann bei Podcasts auch passieren und ist dann sogar noch einfacher.
Klar wäre es schön, wenn auf jeden Eintrag in einem Podcast eine Reaktion geschehen würde, aber dazu ist die Menschheit leider wesentlich weniger Web 2.0 als uns die Medien weissmachen wollen...
LG,
Steph
danke, das tönt interessant.
http://zettt.de/wordpress/?p=293
http://falkmerten.info/technik/podcasts-killen/
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